Rahel Baer
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Atmen passiert für die meisten von uns wie „automatisch“ – und das ist es auch: verschiedene Rezeptoren im Körper messen ständig die äußeren und inneren Einflüsse und errechnen daraus den spezifischen Sauerstoffbedarf, die Atemaktivität und -tiefe. Die Atemzentren im Stammhirn steuern nach diesen Messdaten die Ein- und die Ausatmung. Auch Hormone und Emotionen wirken über das Gehirn auf unsere Atmung ein.

Und dennoch, die Atmung ist beeinflussbar durch einen zweiten Steuerungsmechanismus: unsere Großhirnrinde (Kortex) kann die oben genannten Impulse der Atemzentren bewusst verändern. Und diese Fähigkeit brauchen wir auch, um beispielsweise die Atmung beim Singen oder Sprechen bewusst gestaltend einzusetzen.

Da, wo die Atmung aus dem Gleichgewicht gerät, sei es durch Atemwegserkrankungen – wie COPD und Asthma – oder durch körperliche und seelische Anspannung, haben wir die Möglichkeit, bewusst mit ihr zu arbeiten und diesen lebenswichtigen Mechanismus wieder zu optimieren.

In der Atemtherapie und -schulung arbeiten wir über Atemmassagen, Atemgymnastik und speziellen Atemrhythmus-Übungen daran, die Lunge, das Zwerchfell und die Zwischenrippenmuskulatur zu aktivieren und zu trainieren. Alltagstaugliche Übungen helfen, schwierige Situationen zu meistern, wie z.B. Atemnot bei körperlicher Anstrengung oder Hochatmung in Stresssituationen.

Diese Atemarbeit ist sowohl im Stehen als auch im Sitzen oder Liegen möglich – körperliche Einschränkungen sind daher kein Ausschlusskriterium, um eine vertiefte und erleichterte Atmung zu erlangen.

- Preise, Dauer und Unterrichtsfrequenz nach Absprache -

Ist das Sprechen im Alltag für uns eines der selbstverständlichsten Dinge der Welt, so kann es doch im Beruf oder in Belastungssituationen dazu kommen, dass uns Stimme oder Worte wegbleiben. Besondere Faktoren sind dafür verantwortlich, z. B. Aufregung, Stress, langes Sprechen gegen einen erhöhten Lärmpegel, Emotionen. Schnell klingt die Stimme über diese vermehrte Anspannung höher, enger, unangenehmer für den Zuhörer und stört uns auch selbst – und das überträgt sich, bewusst oder unbewusst, dann auch auf den Inhalt des Gesagten und darauf, wie wir als Person wirken.

Für besondere Sprechsituationen brauchen wir auch andere „Einstellungen“ unseres Stimm- und Sprechapparates. Zum einen betrifft das natürlich die Artikulation, zum anderen brauchen wir aber auch einen bewussteren Bezug zu Atmung und Körperhaltung – nicht zuletzt beeinflussen wir dadurch auch den Stimmklang.

Unser Gegenüber nimmt uns und das Gesagte anders wahr, wenn wir mit einer klaren Stimme, einer lockeren, flexiblen Körperhaltung und sinnvoll gesetzten Pausen sprechen, als wenn wir hektisch, angespannt, kurzatmig, zu laut oder zu leise unsere Inhalte vortragen.

Klar ist: neben dem WAS ist auch das WIE immer stärker gefragt in Vorträgen, Reden, Verkaufsgesprächen, Predigten.

Ein weiterer Faktor, der immer wichtiger wird, ist die Stimmgesundheit: wie komme ich als Lehrer/in, Erzieher/in, Schauspieler/in, Sprechberufler mit einer starken Stimme durch den Tag, ohne abends mit Schmerzen und Heiserkeit in den Feierabend zu gehen?

Auch hier spielen die oben genannten Bereiche eine große Rolle: Atmung, Artikulation, Stimme, Körperhaltung und deren Beziehung untereinander. Durch einfache, zweckmäßige Übungen und Wahrnehmungsschulung in diesen Bereichen kann schon nach wenigen Unterrichtsstunden eine Veränderung im Sprechen beobachtet werden.

Das Sprechtraining ist als Einzelunterricht durchführbar (auch als spezielle Vorbereitung auf einzelne Vorträge) oder auch als Gruppenseminar für bis zu 15 Teilnehmer.

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„Singe, wem Gesang gegeben.“

Gegeben ist er von den körperlichen Voraussetzungen her den meisten von uns – denn mit Kehlkopf, Stimmlippen, Lunge, Zwerchfell und unserem Gehör sind wir voll ausgestattet mit der Fähigkeit, einen Ton zu erzeugen und diesen über einen längeren Zeitraum zu halten oder auch in der Höhe nach unten oder oben zu verändern.

Weil wir alle die gleichen (oder zumindest ähnliche) körperlichen Voraussetzungen haben, gibt es auch „allgemein gültige“ Regeln, wie Singen funktioniert. Diese Regeln müssen wir meist nicht bewusst erlernen – diese Fähigkeit steckt in uns, genau wie das Atmen und das Sprechen. Deshalb singen wir ja meist schon als Babys und Kleinkinder vielfältige Melodien, ohne dass uns jemand hätte unterrichten müssen.

Trotzdem ist jede Stimme, genau wie jeder Mensch, anders und will individuell betrachtet werden. Im Gesangsunterricht wollen wir die Natürlichkeit der eigenen Stimme erhalten oder wiederentdecken. Es geht nicht darum, an ein bestimmtes Klangschema oder Genre angepasst zu werden, sondern darum, den persönlichen Gesangsstil zu finden und auszubauen.

Dabei ist das Einbeziehen der Atmung und des Körpers unerlässlich und wird neben den rein gesanglichen Themen die Basis des Unterrichts sein.

Ob Anfänger oder Fortgeschrittene – die Arbeitsweise Schlaffhorst-Andersen, nach der ich ausgebildet bin und unterrichte, überrascht sowohl Profis als auch Neulinge. Die einfachen aber wirksamen Prinzipien dieser über Jahrzehnte erprobten Atem- und Stimmschule sind schon vielen verschiedenen Menschen wertvoll geworden.

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Geboren bin ich 1987 in Wuppertal als zweites von drei Kindern. Durch Kinderchor und Instrumentalunterricht stellte sich schnell die Liebe zu Musik und Bühnenauftritten ein.

Mit 16 Jahren entschloss ich mich nach weiterer, langjähriger Chorerfahrung zum Gesangsunterricht bei Monika Brockmann in Wuppertal und war immer öfter auch als Solistin in Chören und Bands und für Studio-Aufnahmen tätig. Nach dem Abitur 2006 ging ich für ein halbes Jahr als Au Pair nach Australien, bevor ich Anfang 2007 meine Ausbildung zur Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin im niedersächsischen Bad Nenndorf begann.

Über drei Jahre lernte ich dort die vielfältigen Schätze des Konzeptes Schlaffhorst-Andersen kennen, das seit über 100 Jahren in Unterricht und Therapie der Stimme, des Sprechens und der Atmung Anwendung findet und ständig weiterentwickelt wird. In der Ausbildung entdeckte ich neben dem Gesang auch die Liebe zum Sprechen für mich und besuchte zusätzlich zum normalen Unterricht die „Theater-Werkstatt“, in der theaterpädagogische Schulung angeboten und an entsprechenden Szenen und Theaterstücken erprobt wurde. Das 6-monatige, breitgefächerte Praktikum verbrachte ich sowohl im medizinisch-therapeutischen Bereich (Logopädische Praxen, Rehaklinik für Atemerkrankungen, Institut für Musikermedizin Freiburg, Sprachförderschule), als auch im künstlerischen Fachgebiet an Schauspielschulen, am Theater und an Fernsehstationen.

Seit meinem Examen im Januar 2010 arbeite ich in Teilzeit in Logopädischen Praxen (Praxis Raatschen in Bretten) als Therapeutin für Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen und bin freiberuflich in verschiedenen künstlerischen Bereichen tätig. Unter anderem bin ich seit 2010 Lehrbeauftragte für Sprecherziehung an der Theologischen Hochschule Ewersbach, arbeite als private Gesangslehrerin und führe seit 2012 regelmäßig Trainings und Seminare für Menschen in Sprech- und Verkaufsberufen durch.